Karla Kreh

Dieses Bild: „Quo Vadis Homo“ ist eine Geschichte von Morgen.

Was ist, wenn unsere utopischen Hoffnungen heutiger Überlebensstrategien platzen?

Wohin gehen wir, räumlich, technisch , menschlich (mit KI), Ki das für alles eine Antwort hat und für uns denkt und arbeitet, so wunderbar, dass wir unseren Kopf nur wenig gebrauchen müssen.

Wohin entladen sich menschliche Agressionen. Wohin mit der Gleichgültigkeit in der wir zu versinken drohen.  Das Bild „Quo Vadis Homo“ steht u. a. Bezug auf das Buch

„Homo Deus“von Juval Noah Harari, Auszug:

der Humanismus steht vor seiner Ablösung und Biotechnologie und künstliche Intelligenz können ihn als Leitgedanken verdrängen. Harari spricht von einer großen Entkopplung, die dazu führen wird, dass Menschen ihren wirtschaftlichen und militärischen Nutzen verlieren (weil Roboter und Drohnen die Drecksarbeit alter Zeiten machen werden), „weshalb das ökonomische und das politische System ihnen nicht mehr viel Wert beimessen werden“ (S.413).

Karla Kreh über ihre Kunst:

„Ich arbeite intuitiv, überwiegend spontan, ohne selbst zu ahnen, was am Ende meiner Arbeit steht.,, die Hand tanzt über die Malfläche, zeichnet, malt.

Die Phantasie ist unendlich. Ein Zeichen- oder Pinselstrich führt mich vom Augenblick in die Zukunft und gehört sogleich der Vergangenheit an. Im Malprozess ein Pendeln zwischen den Zeiten, gefühlt in die Zeitlosigkeit.

Quo Vadis Homo von Karla Kreh